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Biotopmanager Biber – Fluch oder Segen für die Natur und die Umwelt ?

Biotopmanager Biber – Fluch oder Segen für die Natur und die Umwelt ?

Biotopmanager Biber – Fluch oder Segen für die Natur und die Umwelt ?

Bürgerinformationsabend der Freien Wähler Grabenstätt im Grabenstätter Hof

Der Biber ist das zweitgrößte Nagetier der Erde – nach dem südamerikanischen Wasserschwein. Er kann bis zu 1,30 Meter lang werden, davon misst allein schon die Biberkelle, das ist der typisch beschuppte Schwanz, bis zu 35 Zentimeter. Der bisher schwerste gewogene Biber brachte über 30 Kilogramm auf die Wage, normalerweise wiegen ausgewachsene Biber knapp 20 Kilogramm.

Biber bauen mächtige Dämme und Burgen. Sie graben ausgeklügelte Kanalsysteme und stauen große „Biberseen“ auf. Biber verjüngen Gehölze, wenn sie Bäume fällen, deren Äste wieder ausschlagen. Dadurch können Biber Bach- und Flusslandschaften stark umgestalten, so wie es außer ihnen nur der Mensch vermag.

 

Nachdem entlang des Mühlbaches und am Tüttensee  Biberschäden oft auch ein Problem für den gemeindlichen Hochwasserschutz darstellen, wurde  auch im Bürgerinformationsabend der Freien Wähler Grabenstätt im Monat April über die aktuelle Problematik informiert.

 

Durch das Aufstauen von Gewässern kommt es zu Überschwemmungen an Gewässerrandbereichen. Die Dammbauten durch Biber tragen dazu bei einen Wasserstand über dem Eingang zum Wohnbau von möglichst 60 cm und einen sichernden Wasserbereich um die Burg herum zu gewährleisten. Biberdämme in fließenden Gewässern sind bei starken Regenfällen bedroht, fortgerissen zu werden. Biber können ihren Damm öffnen, um Hochwasser rascher ablaufen zu lassen und ihren Damm zu schützen. Das Revier einer Biberfamilie umfasst je nach Qualität des Biotops 1 bis 3 Kilometer Fließgewässerstrecke. Meistens werden jüngere, teilweise auch ausgewachsene Bäume angenagt oder gefällt.

 

Doch wo kommt es zu Konflikten zwischen Mensch und Biber?

 

Eine Analyse bisheriger Biberkonflikte zeigt, dass die meisten Probleme, etwa 90 % aller Fälle, weniger als zehn Meter vom Wasser entfernt auftreten – der Biber beschränkt seine Aktivitäten meist auf einen schmalen Streifen entlang der Gewässer.

Bei den unteren Naturschutzbehörden bzw. in den Landratsämtern gibt es Fachleute des Bibermanagements die Betroffene beraten und mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen für die Konflikte suchen. Die Fachleute wissen, welche Maßnahmen im Einzelfall helfen und Erfolg versprechend sind.

 

Probleme mit Bibern spiegeln häufig eine hohe Nutzungsintensivität am Gewässerrand wider. Je intensiver wir Menschen den Lebensraum entlang der Gewässer bewirtschaften, desto größer sind meist auch die Konflikte, die durch die Aktivitäten des Bibers entstehen.