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Im Funkmasten-Streit in der Gde. Grabenstätt ist dzt. kein Ende in Sicht

Im Funkmasten-Streit in der Gde. Grabenstätt ist dzt. kein Ende in Sicht

FW Grabenstätt fordern weiter die Standortverlagerung, da im Wohngebiet unzulässig

 

Das Streitobjekt zwischen der Gemeinde Grabenstätt

und der Deutschen Funkturm GmbH ist eigentlich schon ziemlich alt. 1984 hat die Deutsche Telekom am Sunkländerweg einen Turm errichtet, der damals noch als Ortsvermittlungsstelle für das Kabelfernsehen

errichtet wurde. Die damals genehmigte Turmhöhe lag bei 23 Metern plus drei Meter Antennenaufbau.

Durch die rasante Veränderung der Telekommunikation

in den vergangenen 17 Jahren wurde der damals genehmigte Turm, Schrittweise, zum Mobilfunkmasten umstrukturiert. Genauso alt ist nun auch der Streit zwischen der Gemeinde Grabenstätt und der Deutschen Funkturm GmbH.

Im Focus steht dabei die Frage, ob der Mast, der mittlerweile eine Aufbauhöhe von 30 Metern erreicht, noch eine Genehmigung hat, denn die aktuell technisch veränderte Struktur des Turmes, wird rechtlich mit der damals erteilten Genehmigung nicht mehr abgedeckt.

 

Neben der dafür fehlenden rechtlichen Genehmigung, ist es aber auch ein Anliegen der Freien Wähler Grabenstätt, die Gefahren des Elektrosmogs, für die umliegenden Wohngebiete der Gemeinde zu reduzieren bzw. die Einwohner davor zu schützen. Durch die verschiedenen Funkstandarts GSM, UMTS und LTE nutzen Anbieter jeweils ihre eigene Systemtechnik, was zu einer Dauerbestrahlung durch mehrere, zunehmend engmaschige Funknetze führt.

Die Auswirkungen des Elektrosmogs auf den Menschen werden seit Jahren kontrovers diskutiert. Wissenschaftlich ist mittlerweile bekannt, dass die Dauerbestrahlung biologische Wirkungen schon bei sehr schwachen Feldern verursacht.

Das Ziel der Freien Wähler Grabenstätt ist es daher, das der Funkturm hinsichtlich des dzt. noch bestehenden Standortes, keinen Bestand mehr hat.

 

Vor ca. 10 Jahren beantragte die Deutsche Funkturm Gmbh eine isolierte Befreiung  vom bestehenden Bebauungsplan Grabenstätt Nord aus dem Jahre 1965.

Vom Verwaltungsgericht München wurde die Ablehnung dafür in zweiter Instanz im Jahre 2007 bestätigt.

Die Gemeinde Grabenstätt hat am 23.07.2012 beschlossen einen Bebauungsplan Grabenstätt Nord I zu erlassen, sowie zur Sicherung der Planung den Erlass einer Veränderungssperre, die erst bis zur Rechtsverbindlichkeit der Bauleitplanung außer Kraft tritt.

Vor einer Woche hat das Verwaltungsgericht München eine Klage der Deutschen Funkturm GmbH gegen die beantragte Erhöhung des Funkturms abgewiesen.

 

In der Satzung des Bebauungsplans Grabenstätt Nord I, unter Art der baulichen Nutzung, ist festgelegt, dass Mobilfunkanlagen unzulässig sind.

 

Für die Deutsche Funkturm GmbH besteht momentan noch die Möglichkeit, eine Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einzulegen oder sie beantragt ein neues Baugenehmigungsverfahren.

 

Wie der Streit zwischen der Gemeinde Grabenstätt und der Deutschen Funkturm GmbH weiter geht  bzw. zu welchem Ergebnis dieser führt ist dzt. noch offen. Die Freien Wähler Grabenstätt  werden die Bürger dazu weiter auf dem laufenden Stand halten.