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Pressebericht zur Jahreshauptversammlung -

Die Freien Wähler Grabenstätt wollen ab 2020 den Bürgermeister stellen und im Gemeinderat weiterhin e... [mehr] 

Die Freien Wähler Grabenstätt haben wieder einiges vor – Der Wahlkampf zu den Kommunalwahlen 2020 rückt schon jetzt in den Blick, aber die finanzielle Basis fehlt noch -

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Biogasanlagen – Energie- und Wärmeversorgung der Zukunft? Bürger informierten sich Grabenstätt. Beim Bür... [mehr] 

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31.10.2013 Monatsversammlung

Olympia 2022, Volksbegehren zur Wahlfreiheit G 8 u. G 9, Marwanger Trinkwasser

Monatsversammlung der Freien Wähler Grabenstätt im Chiemseebräu Grabenstätt

Von interessanten Themen aus der aktuellen Politik konnten die drei  Mitglieder der Fraktion der Freien Wähler des Gemeinderats in der Monatsversammlung Oktober wieder berichten. So informierte Anton Mayrhofer über den aktuellen Stand bzgl. des Volksbegehrens zur Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9 und sagte, dass von den benötigten 25.000 Unterschriften bereits 19.000 gesammelt wurden.
Die Freien Wähler in Bayern fordern mit diesem Volksbegehren, so Mayrhofer, dass jedes Gymnasium in Bayern sich frei entscheiden kann, ob es G 8 und/oder G 9 anbietet.
Das Konzept der Wahlfreiheit wird bereits erfolgreich an Modellschulen in Baden-Württemberg und Hessen umgesetzt, sagte Andreas Danzer und dort entscheiden sich jeweils über 80 % der Schüler für das G 9. Anton Mayrhofer und Andreas Danzer richteten daher an die Anwesenden die Bitte sich in die Unterschriftenlisten noch einzutragen.
Ein ganz anderes Thema aus dem Bereich der Gemeindepolitik ist die Problematik des Marwanger Trinkwassers. Ein Thema, dass schon seit geraumer Zeit in Grabenstätt, zwischen den Bürgern kursiert und auch in den Medien zu lesen war, so Doris Biller.
Trotz der von der Gemeinde initiierten Informationsveranstaltung mit ausgewiesenen Fachleuten bleiben die Bürger weiterhin skeptisch bezüglich der Unbedenklichkeit des Wassers aus dem Brunnen Eggerhauser Holz.
Auch der Vorwurf seitens einiger Bürger in dieser Infoveranstaltung, dass die Gemeinde einen gewissen Zeitraum dass Wassers des Eggerhauser Brunnens mit dem der Steinweiher Quelle mischen ließ, um bessere Werte zu erzielen, wurde von den anwesenden Fachleuten zwar als nicht sinnvoll dargestellt. Tatsache aber ist, so Doris Biller, dass die Nitratwerte und auch andere Parameter sich nach der Informationsveranstaltung wieder zum Negativen sich änderten, was auch die Fachleute  bei einer Messung vor ein Rätsel stellte. Ein Vertreter des Gesundheitsamtes sagte noch, dass bei dem Brunnen Eggerhauser Holz nun ein Quellschutzgebiet ausgewiesen wird, wobei aber das Einzugsgebiet des Brunnes viel größer ist. Die Werte des Wassers müssen daher weiter im Auge behalten werden.

Schließlich war auch das Thema Olympia 2022 ein sehr diskutierter Gesprächsstoff, da ja am 10.11.2013 der Bürgerentscheid in den Landkreisen Traunstein, Garmisch-Partenkirchen und in der Stadt München stattfindet. Dabei fiel auf, dass das Thema quer durch die Reihen der Anwesenden sehr kontrovers diskutiert wurde.
So wurde bei den Befürwortern immer auf die Nachhaltigkeit der Spiele verwiesen, da ja alle Anlagen bereits vorhanden seien und keine umfangreichen Neubauten errichtet werden müssten. Außerdem käme durch die Spiele auch einiges an finanziellen Leistungen in den Landkreis, so dass die Infrastruktur verbessert werden könnte.
Die Gegner äußerten sich, dass im Prinzip niemand wisse, ob nicht doch noch die bestehenden Gebäude und Anlagen erweitert oder sogar neu errichtet werden müssen, da ja die Vertreter des IOC bei der Inspektion im Rahmen einer Bewerbung die Richtlinien vorgeben. Außerdem können die bisher stattgefundenen Wettbewerbe wie z.B. die Weltmeisterschaft im Biathlon in Ruhpolding nicht mit der Winterolympiade 2022 verglichen werden, da dies eine ganz andere Dimension eines Wettbewerbes ist.
Hingewiesen wurde von den Gegnern auch auf andere Städte, die bereits einen Olympischen Wettbewerb durchführten und dadurch die Verschuldung anstieg und die erhofften Einnahmen und Zuschüsse weder Gewinne noch einen Schuldenausgleich ermöglichten. Zum Schluss der Diskussion wurde im Hinblick auf den Bürgerentscheid, eigentlich mehr aus Spaß und ohne Ernsthaftigkeit, eine Abstimmung durchgeführt. Dabei ergab das Ergebnis, dass von den 18 Anwesenden, sich 16 gegen die Spiele aussprachen und zwei sich enthielten. Das tatsächliche Ergebnis des Bürgerentscheids am Sonntag bleibt daher spannend.